Mona Yahia erzählt in ihrem Roman "Vier Tage" die Geschichte der orientalischen Juden

Mona Yahia erzählt in ihrem Roman "Vier Tage" die Geschichte der orientalischen Juden

Author: DOMRADIO.DE January 16, 2026 Duration: 14:58
Vier Tage, vier Generationen, vier Welten. In ihrem Roman "Vier Tage - eine nahöstliche Tetralogie" erzählt Mona Yahia das Leben von vier Generationen einer orientalisch-jüdischen Familie. Die Geschichte beginnt 1918 in Mossul - als die Engländer die Stadt einnehmen und der Arzt Hayim sich entscheiden muss, ob er mit seiner Familie in der Stadt bleibt. Seine Tochter Rebekka wandert 1936 in die noch junge Stadt Tel Aviv aus. Weitere Stationen des Buches sind Babel, wo Leila, die Enkelin von Hayim, zu Beginn des Yom Kippur Krieges 1973 ihren Militärdienst leistet. Im vierten Kapitel treffen wir Hayims Enkel Nemir in Istanbul. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin Mona Yahia, warum die Frauen unter den orientalischen Juden im Exil viel mehr gewinnen konnten als die Männer, die sie eher als Verlierer des Exils sieht. Denn die Frauen konnten sich aus den patriarchalen Strukturen befreien und - wie Rebekka und Leila - ihr eigenes Leben aufbauen. In "Vier Tage" läßt uns Mona Yahia in die Geschichte einer aus dem Orient stammenden jüdischen Familie eintauchen, wie sie so noch nie erzählt worden ist. Aus dem Englischen hat Kirsten E. Lehmann das Buch kundig ins Deutsche übersetzt.Am 20. Januar stellt Mona Yahia ihren Roman "Vier Tage" um 19:30 im Kölner Literaturhaus vor. https://literaturhaus-koeln.de/programm/mona-yahia-4-tage/20-01-2026/https://salonliteraturverlag.com/product/vier-tage/   

In Autorengespräch treten wir in einen Raum, in dem Literatur mehr ist als nur erzählte Geschichten-sie wird zum lebendigen Ort für die großen Fragen. Hier geht es nicht um reine Buchbesprechungen, sondern um die unerwarteten Schnittstellen zwischen schriftstellerischer Arbeit, persönlichem Glauben und unserer gegenwärtigen Wirklichkeit. Wie formt die Suche nach Spiritualität die Sprache einer Autorin? Auf welche Weise verhandeln Romane und Gedichte unsere Ängste und Hoffnungen in einer komplexen Welt? Diesen Spuren folgt das Gespräch. Jede Folge dieses Podcasts ist eine Entdeckungsreise, die von der literarischen Textur ausgeht und in die Tiefen von Bedeutung und Überzeugung vordringt. Man hört Schriftstellerinnen und Denkern zu, wie sie offen und nachdenklich über die Kraft des Erzählens reflektieren, das oft selbst eine spirituelle oder weltanschauliche Praxis ist. Die Themen bewegen sich zwischen Bildung, Kunst und den unsichtbaren Strukturen, die unser Dasein deuten. Wer diesen Podcast regelmäßig hört, taft ein in eine besondere Form des Dialogs: unverstellt, neugierig und immer darauf aus, das Unglaubliche im Alltäglichen der modernen Literatur sichtbar zu machen. Es ist der intime Moment, in dem die Autorin über das Werk hinausspricht und verrät, welche Wahrheiten und Zweifel zwischen den Zeilen stehen.
Author: Language: German Episodes: 100

Autorengespräch
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Hartmut Rosa spricht über sein Buch 'Demokratie braucht Religion' [not-audio_url] [/not-audio_url]

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