Dokumentarfilm – Kein Land Für Niemand
Der Film Kein Land für Niemand dokumentiert die migrationspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre in Europa mit Fokus auf Deutschland. Neben Szenen aus Bundestag und Europaparlament zeigt der Film auch, welche Konsequenzen die dort gefällten Beschlüsse haben, etwa an den europäischen Aussengrenzen, wo Frontex mit Schlagstöcken gegen Flüchtende vorgeht, oder auf dem Mittelmeer, wo die Küstenwache aktiv das Leben von Schutzsuchenden in Gefahr bringt.
Der Film zeigt verschiedene Blickwinkel auf das Thema, von Betroffenen, Hilfsorganisationen und Wissenschaftler*innen. Dabei hinterfragt und widerlegt er gängige mediale und politische Narrative, welche die Geflüchteten hauptsächlich problematisieren und dämonisieren.
Wie sich die Veränderungen in der Migrations- und Asylpolitik in der Schweiz zeigen und was helfen könnte gegen die zunehmende Akzeptanz einer Politik, die sich gegen die Grundrechte von Menschen richtet, erzählt Rolf Schmid vom Netzwerk Asyl Aargau.
Am 23.04. wird der Film im Royal Baden gezeigt, anschliessend gibt es eine Diskussion mit Rolf Schmid und Regisseur des Films Max Ahrens. Der Eintritt ist gratis. Da die Platzzahl begrenzt ist, wird empfohlen, sich anzumelden. Mehr Informationen zur Veranstaltung findest du hier.
Sendung vom 17.04.2026
Redaktion: Lino Bühler
Moderation: Giulia Zaccardo
Bilder: Drop-Out Cinema
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