«Lithium Baths and Electric Bulbs» – Ausstellung
Wie verbinden wir Hoffnungen und Wünsche mit bestimmten Substanzen?
Das fasziniert die Künstlerin Anastasia Kubrak. Sie ist Doktorandin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel und an der Universität Linz. In ihrer künstlerischen Dissertation untersucht sie die Bedeutung von Lithium in unserer Gesellschaft. Einen Teil ihrer Recherchen präsentiert sie in der Ausstellung «Lithium Baths and Electric Bulbs» anhand einer Installation. Diese kann im ehemaligen Inhalatorium in Baden besucht werden, welches vom Verein Bagno Popolare unterhalten wird.
Der Ausstellungsort im Bäderquartier ist kein Zufall: Ab dem 19. Jahrhundert wurde Lithium als Heilmittel und Medikament verwendet. Die Menschen badeten im lithiumhaltigen Wasser oder tranken es. Heute ist Lithium vor allem bekannt als Rohstoff, der in Akkus von Handys und Laptops, sowie Batterien von Elektroautos steckt.
Anastasia Kubrak verbindet in ihrer Ausstellung die historischen Lithiumbäder mit der Verwendung des Rohstoffs in der Industrie. Welche Wünsche und Hoffnungen wir Menschen mit Lithium verbinden und weshalb die Künstlerin das Baden in lithiumhaltigem Wasser als eine Form von Aktivismus versteht, hört ihr im Beitrag.
Sendung vom 26.03.2026
Redaktion: Johanna Ruoff
Moderation: Lino Bühler
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