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Covestro ernennte Annie Chen zur Geschäftsführerin von Covestro Taiwan
Der führende Materialhersteller Covestro gab bekannt, dass Frau Annie Chen mit Wirkung zum 1. September 2025 die Position der Geschäftsführerin von Covestro Taiwan übernehmen werde. Annie Chen, bisher Leiterin der Lieferkette und Logistik für Taiwan, Korea, Neuseeland und Australien, werde damit die Nachfolge des derzeitigen Geschäftsführers Dr. Carsten Wildebrand antreten.
Annie Chens Karriere bei Covestro begann 1996 bei den Vorgängerunternehmen von Covestro Taiwan, Bayer Taiwan und Bayer MaterialScience Taiwan. Sie hatte verschiedene Positionen in den Bereichen Vertrieb, Beschaffung, Kundenservice und Logistik inne und war außerdem Leiterin des Supply Chain Center für Covestro Greater China. In ihrer neuen Funktion werde sie nicht nur Covestro in Taiwan vertreten, sondern auch weiterhin das Supply-Chain- und Logistikmanagement von Covestro in Taiwan, Korea, Neuseeland und Australien leiten.
Taiwans Einzelhandelsumsätze im Juli vier Monate in Folge rückläufig
Taiwans Einzelhandelsumsätze gingen im Juli gegenüber dem Vorjahr um mehr als 3 Prozent zurück und verzeichneten damit den vierten Monat in Folge einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Grund sei laut des Wirtschaftsministerium, dass die Verbraucher angesichts der Unsicherheiten aufgrund der US-Zollpolitik ihre Ausgaben zurückfuhren.
Die vom Wirtschaftsministerium zusammengestellten Daten zeigen, dass die Einzelhandelsumsätze im Juli gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 388,4 Milliarden NT$ (12,69 Milliarden US$) zurückgingen. Dies war der stärkste Rückgang seit vier Monaten.
Das Wirtschaftsministerium erklärte, dass die wirtschaftlichen Unsicherheiten den Verkauf von langlebigen Gütern wie Autos sowie von Luxusgütern beeinträchtigten.
Premierminister Cho verspricht, die Entwicklung der KI in Taiwan fortzusetzen
Premierminister Cho Jung-tai betonte, dass Taiwan künstliche Intelligenz fördern wolle, um die Wirtschaft anzukurbeln und seine Rolle in der intelligenten Fertigung zu stärken. Die Regierung plane, 100 Milliarden NT$ (3,3 Milliarden US$) in KI-Infrastruktur, intelligente Anwendungen und Kerntechnologien wie Siliziumphotonik, Quantencomputing und Robotik zu investieren, wobei der Schwerpunkt auch auf der Förderung von Talenten und souveränen KI-Systemen liegen werde.
Als Reaktion auf die neuen US-Zölle schlug das Kabinett Änderungen am Haushalt für soziale und wirtschaftliche Resilienz vor, wodurch die verfügbaren Mittel auf 590 Milliarden NT$ erhöht wurden. Cho bat die Gesellschaft auf, den Gesetzentwurf zu unterstützen, um die Wettbewerbsfähigkeit Taiwans zu erhalten und technologische Innovationen voranzutreiben.
Kabinett stellt Haushaltsentwurf für 2026 vor
Der taiwanische Haushalt für 2026 konzentriert sich auf die Stärkung der Landesverteidigung und die Aufstockung der Mittel für diplomatische Bemühungen. Er umfasst auch Maßnahmen zur Unterstützung des Gesundheitswesens, der Langzeitpflege und Steuererleichterungen für Haushalte und junge Mieter, was das starke Engagement für das Wohlergehen der Bürger widerspiegelt.
Der Haushalt fördert Innovation und digitale Transformation durch Investitionen in KI, nachhaltige Entwicklung und die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen. Initiativen zur Stimulierung der Binnennachfrage und zur Förderung proaktiver, zukunftsorientierter Maßnahmen zielen darauf ab, Taiwans widerstandsfähiges und nachhaltiges Wachstum angesichts globaler wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen sicherzustellen.
Foxconn entwickelt KI-basierte Augenpflege
Foxconn hat sich mit Taiwan Nobel Medical Technology zusammengetan, um KI-gesteuerte Lösungen für die Augengesundheit zu entwickeln, die intelligente Bildgebung mit der Forschung im Bereich tragbarer Displays kombinieren. Die Initiative zielt darauf ab, KI und Telemedizin in Kliniken und die tägliche Pflege zu integrieren, was im Einklang mit Taiwans Bestrebungen nach einer souveränen KI steht und seine Position im Bereich der digitalen Gesundheit stärkt.
Das erste Projekt wird ein KI-gestütztes System zur Fundusbildanalyse einsetzen, um Netzhautläsionen zu erkennen, Risiken zu bewerten und Behandlungsvorschläge zu unterbreiten. Das System ist in das Handgerät CoDoctor Eye von Nobel integriert und mit Telemedizinplattformen verbunden. Es ermöglicht Echtzeit-Screenings und Nachuntersuchungen und wird in den 25 Kliniken von Nobel eingeführt, um ein intelligentes Netzwerk für die Augenversorgung zu schaffen.