US-Arbeitnehmer erheben Klage gegen TSMC  und andere BizNews

US-Arbeitnehmer erheben Klage gegen TSMC und andere BizNews

Author: Ilon Huang,Rti November 26, 2024 Duration: 0:00

US-Arbeitnehmer erheben Klage gegen TSMC wegen Diskriminierung

Mehr als ein Dutzend derzeitige und ehemalige Mitarbeiter der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) haben eine Sammelklage eingereicht, in der sie diskriminierende Beschäftigungspraktiken behaupten.

TSMC hat auf die Vorwürfe reagiert und erklärt, es sei ein Arbeitgeber, der auf Chancengleichheit setzt und sich für Vielfalt am Arbeitsplatz einsetzt.

Im August reichte der Leiter der Personalabteilung von TSMC in den USA eine Sammelklage ein, in der die Diskriminierung von Nicht-Ostasiaten (einschließlich nicht-taiwanesischer Staatsbürger) bei der Einstellung und Behandlung behauptet wurde. Letzte Woche schlossen sich weitere 12 derzeitige und ehemalige Mitarbeiter der Klage an, wie The Register berichtet.

Die Kläger sind überwiegend weißer, schwarzer oder lateinamerikanischer Herkunft. Sie hatten bei den US-Tochtergesellschaften von TSMC Positionen auf verschiedenen Ebenen inne.

Die Kläger behaupteten, dass die überwältigende Mehrheit der 2.668 Beschäftigten von TSMC in Nordamerika zum 31. Dezember 2023 aus Taiwan oder China stammte. Sie argumentierten, dies sei auf „vorsätzliche Muster und Praktiken der Beschäftigungsdiskriminierung von Personen zurückzuführen, die nicht der ostasiatischen Ethnie angehören, nicht taiwanesischer oder chinesischer Herkunft sind und nicht die Staatsbürgerschaft Taiwans oder Chinas besitzen.“

Sie behaupteten, TSMC behandle Nicht-Ostasiaten regelmäßig unfair, mit Beschimpfungen und Gaslighting. Sie behaupteten, dass den misshandelten Personen „häufig die Möglichkeit verweigert wurde, bei TSMC voranzukommen und erfolgreich zu sein“. Sie sagten auch, dass sie häufiger als ihre ostasiatischen Kollegen entlassen oder „konstruktiv entlassen“ wurden und oft durch sie ersetzt wurden. Auf die Frage nach einer Stellungnahme zu dem Rechtsstreit antwortete ein TSMC-Sprecher gegenüber Forbes: „TSMC glaubt fest an den Wert einer vielfältigen Belegschaft und wir stellen ein und befördern ohne Rücksicht auf Geschlecht, Religion, Ethnie, Nationalität oder politische Zugehörigkeit, weil wir Unterschiede respektieren und glauben, dass gleiche Beschäftigungsmöglichkeiten unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken.“ 

China Airlines erwägt Milliardenaufträge für Airbus und Boeing (https://www.airliners.de/)

China Airlines steht kurz vor der Entscheidung, einen milliardenschweren Auftrag für Langstrecken-Passagierflugzeuge zwischen Airbus und Boeing aufzuteilen. Dies berichteten Branchenkenner gegenüber "Reuters".

Während die Wahl der Frachtflugzeuge noch offen sei, könnte der Auftrag für Passagierjets bis zu 20 Flugzeuge umfassen, die sich nahezu gleichmäßig auf beide Hersteller verteilen. Die Entscheidung wird voraussichtlich nach den Präsidentschaftswahlen in den USA fallen. China Airlines erwägt die Boeing 777X und den Airbus A350-1000 als Ersatz für ihre Boeing 777-300ER-Flotte, um zukünftiges Wachstum zu ermöglichen. Branchenexperten schätzen den Wert des Deals auf fast vier Milliarden US-Dollar nach branchenüblichen Rabatten. Laut Insidern wird der endgültige Beschluss vom Vorstand der Fluggesellschaft abhängen. Es gebe derzeit keine Garantie für die genaue Anzahl oder den Typ der bestellten Flugzeuge. Im Jahr 2022 hatte China Airlines bereits 16 Boeing 787-9 bestellt, um ihre älteren Airbus A330 zu ersetzen. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass die Auswahl der Flugzeuge auf Marktnachfrage und Unternehmensentwicklung basiere.

CPU-Fertigungsprobleme: Intel soll verstärkt an TSMC auslagern

Intels neue Arrow-Lake-Prozessoren der Core-Ultra-200-Reihe sind nicht gerade erfolgreich an den Start gegangen und dazu gesellen sich angeblich auch Fertigungsprobleme. Wie Techpowerup unter Berufung auf die taiwanische Commercial Times berichtet, lagere Intel die Produktion der CPUs verstärkt an TSMC aus. Das sei dem Bericht zufolge ein strategischer Schritt, da man mit anhaltenden Problemen in der eigenen Foundry-Abteilung zu kämpfen habe. Die Auslagerung eines "beträchtlichen Teils der Arrow Lake-Produktion" stelle einen bedeutenden Wechsel in Intels Strategie dar und zeige, "dass das Unternehmen zunehmend auf externe Partner angewiesen ist, um die Qualitäts- und Leistungsanforderungen zu erfüllen", heißt es. Die Core-Ultra-200-Serie ist demnach Intels erste große Outsourcing-Initiative, bei der Intel seine Core-IP an Drittanbieter-Foundries vergibt, konkret der 3-nm-Node bei TSMC. Dies solle nicht nur deutlich die Leistungslücken der hauseigenen Intel Foundry aufzeigen, sondern auch hohe Erwartungen in puncto Nachfrage für die neuen CPUs. Ursprünglich habe Intel den eigenen 20A-Node verwenden wollen, dann aber den Fokus auf 18A für seine Produkte und kommende Foundry-Kunden verlagert. Intels jüngste Aufträge an TSMC sollten sich auch auf kommende Lunar-Lake-Chips und die nächste Generation von Falcon-Shores-AI-GPUs erstrecken, die beide den 3-nm-Prozess von TSMC verwenden sollen. Obwohl der 18A-Prozess weiterhin vielversprechend sei, so der Bericht, verlasse sich Intel bei den aktuellen Produkten auf die Unterstützung von TSMC für eine rechtzeitige Lieferung, um Einnahmequellen zu sichern. Das verstärkte Outsourcing spiegelt demnach Intels Notwendigkeit wider, kurzfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Sobald die Foundry-Abteilung die Leistungs- und Kapazitätsziele erreicht hat, wolle Intel die CPU-Fertigung dann wieder verstärkt ins Haus holen.

Foxlink nimmt Taiwans leistungsstärksten Supercomputer in Betrieb

Foxlink hat am Donnerstag (14. November) mit Ubilink sein erstes Supercomputing-Zentrum in Tucheng, Neu Taipei, eingeweiht. Foxlink investierte nach eigenen Angaben 2 Milliarden NT$ (61,4 Millionen US$) in den Bau von Ubilink, das mit 128 Nvidia H100-Servern ausgestattet ist und eine Rechenleistung von 45,82 Petaflops (PFLOPs) erreichen könne, wie Taiwans CNA meldete. Damit sei es das führende KI-Rechenzentrum in Taiwan. Foxlink fügte hinzu, dass Ubilink zusammen mit Taiwania 2, Taiwania 3, Forerunner 1 und Taipei-1 die fünf wichtigsten Rechenzentren Taiwans mit einer Gesamtleistung von 82,95 PFLOPs bildet. Laut Anue entfallen allein auf Ubilink 55 % dieser Gesamtrechenleistung. Der Foxlink-Vorsitzende Gou Tai-chiang (郭台強) sagte, dass Ubilink zwar das wichtigste KI-Rechenzentrum in Taiwan sei, aber angesichts der potenziellen KI-Anwendungen nur eine geringe Größe habe. Die Anfangsinvestition für die erste Phase beträgt 2 Mrd. NT$, und sobald es voll funktionsfähig ist, werde es schätzungsweise 4 Mrd. NT$ jährlich einbringen, erklärte er. Gou sagte, dass in der ersten Phase des Supercomputing Centers bereits mehrere große Kunden die Fähigkeiten des Supercomputers testen. Kunden aus dem biomedizinischen Sektor wollen ihn zum Beispiel für die Entwicklung von Medikamenten und die intelligente Gesundheitsversorgung nutzen. Die Planung für die zweite Phase sei bereits im Gange, und die Vorbereitungen für den Standort und die Stromversorgung seien bereits getroffen, so Gou.


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